(2.2.7) Ehemalige Pestalozzischule
Grundschule für Mädchen
Anschrift: Greiz, Pohlitzer Straße 1
Bauherr: Stadt Greiz
Baujahr: 1899
Architekt:
Jetzige Nutzung:
Die ehemalige Pestalozzischule ist ein eindrucksvoller viergeschossiger Bau, dessen Wirkung durch seinen erhöhten Standort am Südhang des Pohlitzberges noch erhöht wird. Die Böschung unterhalb der Fundamente wird durch eine Stützmauer aus Grünsteinblöcken gesichert. Darüber erhebt sich der stattliche Bau. Das Erdgeschoss ist mit Schiefer und Sandstein verkleidet.
Die oberen Etagen werden von Backstein und Sandstein geprägt. Wir haben somit einen Gebäudetyp vor uns, den wir in der Hinterlassenschaft der Gründerzeit in Greiz häufig antreffen.
Risalit des linken Treppenhauses
Portal
Fassade des Erdgeschosses mit der Schieferverkleidung. Selten schöne Verarbeitung
des örtlich anfallenden Schiefers. Elegante Verbindung mit dem hellen Sandstein.
Verkoppelte Fenster in den drei Klinkeretagen
Rechter Treppenhausrisalit mit Hauptgesims.
Guter Erhaltungszustand von Mauerwerk und Dekor.
Zahnleiste unter dem Hauptgesims
Brüstung mit Kragsteinleiste
Verdachung eines Portals. Eine ehemals darüber befindliche Tafel wurde entfernt.
Die Fassade in voller Breite mit den zwei Treppenhäusern und dem Uhrengiebel
Die Fassade aus seitlicher Sicht.
Die vorspringenden Treppenhäuser tragen zur Belebung und Gliederung bei.
Westseite des Schulgebäudes, zu sehen sind ein Risalit mit den Flurfenstern
Bekrönung des westlichen Risaliten
Portalverdachung in Nahaufnahme
Natursteinsockel mit Portal
Konsolen der Portalverdachung
Überbrückung der Portalöffnung
Konsole der Portalverdachung frontal
Kämpfer, der die Tür vom Oberlicht trennt
Verkoppelte Fenster
Westflügel mit Hauptgesims
Westlicher Treppenhausrisalit
Mitteltrakt zwischen den Treppenhausrisaliten
Auffahrt
Grundmauer mit Ausgleich des Geländeprofils aus Grünstein,
darüber Sockel aus unregelmäßigen Schieferblöcken
Gesamtansicht mit Stabilisierungsmauer für die Böschung
Die ehemalige Pestalozzischule in ihrer erhöhten Lage wirkt monumental.
Die mächtige Fassade hinterlässt nachhaltigen Eindruck.
Quelle:
Persönliche Mitteilung Frau Erika Buschner, Neumühle/Elster, 2013.
Wir danken ihr für ihre wertvollen Hinweise.
Stand 2011